Welchen Job bzw. welche Karriere kann jemand finden/anstreben, der nicht in der Lage ist, konsequent seinen PC einzuschalten und sich ein, zwei Stunden davorzusetzen, also zu streamen, was ja angeblich ihre Hauptbeschäftigung bzw. so was wie ihre "Arbeitsstelle" sein soll? Verdammt, ich erinnere mich an Phasen in ihrer Karriere, in denen sie 4-5 Streams hintereinander verschoben hat wegen "Erschöpfung" und weil sie "nicht im richtigen Kopfraum" war.
Wo kann unsere Amanda also im richtigen Kopfraum sein? Vielleicht wenn sie jeden Tag um 4-5 Uhr morgens aufsteht (9-to-5 geht auch, falls man sein Leben außerhalb der Arbeit auch nicht genießen will). Ein, zwei Stunden zur Arbeit pendeln? Auf der Arbeit, wo man sich mit dem persönlichen Scheiß der Kollegen rumschlagen muss? Scheiß von den Älteren, die keinen Bock mehr auf Arbeit haben, sodass du als Anfänger ihren Kram mitmachen musst, wenn du den beschissenen Job behalten willst. Oder Scheiß von jüngeren Kollegen, die wegen ihrer zahllosen psychischen Behinderungen und Traumata nichts gebacken kriegen, also musst du, wenn du deinen Job behalten oder irgendwie aus dem Dasein als einfacher Lohnsklave aufsteigen willst, wieder für sie einspringen und ihren Kram erledigen. Scheiß von Vorgesetzten, deren einzige Motivation und einziges Ziel es ist, dich vom Aufstieg auf ihre Position abzuhalten. Das Gefühl, ständig von deinen Vorgesetzten beobachtet und überwacht zu werden, sogar während deiner beschissenen kleinen Pause, in der du dein beschissenes vorgekochtes Essen futterst...
Ich könnte stundenlang über die Freuden des Neuanfangs bei null schwadronieren, aber ich habe in diesem Thread schon genug unnötigen Bullshit getippt und nur an der Oberfläche gekratzt. Dieses Gefühl im Bauch am Abend, wenn du weißt, dass du morgen und übermorgen und immer wieder und wieder und wieder durch diese ganze Hölle musst... ach, einfach wundervoll.
Sieht das für unsere Amanda nach dem richtigen Kopfraum aus? Klar, sie könnte das alles umgehen, indem sie ein eigenes Business startet, aber wenn ihre Streaming-"Karriere" ein Schaufenster für ihre Organisationsfähigkeit, ihre Hingabe, bei etwas dranzubleiben und besser zu werden, sich selbst und ihre Arbeit tatsächlich zu MANAGEN ist................................. dann viel verdammtes Glück. Ich gebe ihr sechs Monate, bis sie wieder angekrochen kommt zu onlyfans und dem gemütlichen Leben, das sie jetzt führt.